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Syncerus caffer
Lassen Sie sich nicht von seinem rindähnlichen Aussehen täuschen – der Kaffernbüffel gilt als der gefährlichste der „Big Five“. Unberechenbar, äußerst beschützend und in riesigen Herden anzutreffen, bieten sie ein aufregendes und zugleich ehrfurchtgebietendes Safari-Erlebnis.

Syncerus caffer
Der Kaffernbüffel (auch Afrikanischer Büffel genannt) gilt oft als das gefährlichste Mitglied der Big Five. Er ist für mehr Todesfälle von Jägern verantwortlich als jedes andere große afrikanische Tier. Büffel sind unberechenbar, hochintelligent und dafür bekannt, Bedrohungen aus dem Hinterhalt anzugreifen – was ihnen unter alten Safarijägern den Spitznamen „Schwarzer Tod“ einbrachte.
Büffel sind sehr soziale Tiere und leben in großen Herden mit über 1.000 Individuen. Die Herden sind demokratisch organisiert: Wenn es Zeit zum Weiterziehen ist, „stimmen“ die erwachsenen Weibchen ab, indem sie sich aufrichten und in die von ihnen bevorzugte Richtung blicken. Die Mehrheit entscheidet. Diese komplexe Sozialstruktur schützt vor Raubtieren.
Ein ausgewachsener Bulle kann bis zu 900 kg wiegen und hat eine Schulterhöhe von etwa 1,7 Metern. Ihre miteinander verwachsenen Hornansätze, die sogenannten „Hornhöcker“, bilden einen fast 2 cm dicken Knochenschild, der sogar Gewehrkugeln aufhalten kann. Büffel sind dafür bekannt, Löwen zu töten, Safarifahrzeuge umzuwerfen und Krokodile aufzuspießen.
Büffel sind Massengrasfresser und tragen so zum Erhalt von Graslandökosystemen bei. Indem sie große Mengen an hohem, grobem Gras fressen, ermöglichen sie das Wachstum von kürzerem Gras – und schaffen so eine vielfältige Lebensräume, von der viele andere Pflanzenfresserarten profitieren.
Große Herden findet man in der Masai Mara, der Serengeti, im Chobe-Nationalpark (Botswana), im Kruger-Nationalpark, im Hwange-Nationalpark (Simbabwe) und im Katavi-Nationalpark (Tansania). Im Ngorongoro-Krater lebt eine ansässige Population.
8 destinations where kaffernbüffel can be spotted
4 safaris to see kaffernbüffel
Written and reviewed by Imara Africa Safaris’ Nairobi-based guides and safari specialists, drawing on year-round game drives across East Africa. Conservation statuses follow IUCN Red List assessments. .