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Giraffa camelopardalis tippelskirchi
Die Giraffe, das größte Tier der Erde, ist ein elegantes Symbol der afrikanischen Landschaft. Mit ihren unglaublich langen Hälsen, ihrem gemusterten Fell und ihrem sanften Wesen zählen Giraffen zu den beliebtesten und fotogensten Safaritieren.
Giraffa camelopardalis tippelskirchi
Mit einer Höhe von bis zu 5,8 Metern ist die Giraffe das größte lebende Landtier. Ihr außergewöhnlich langer Hals – der die gleichen sieben Halswirbel wie der Mensch enthält, nur viel größer – hat sich entwickelt, um hochgelegene Pflanzen zu erreichen, die für andere Pflanzenfresser unzugänglich sind.
Giraffen besitzen bemerkenswerte Anpassungen des Herz-Kreislauf-Systems. Ihre Herzen wiegen etwa 11 kg und erzeugen fast den doppelten Blutdruck anderer großer Säugetiere, um das Blut zum Gehirn zu pumpen. Spezielle Klappen in ihren Halsarterien verhindern gefährliche Blutstöße, wenn sie sich zum Trinken bücken.
Das Fellmuster jeder Giraffe ist einzigartig – wie ein Fingerabdruck. Jüngste genetische Forschungen haben vier verschiedene Giraffenarten identifiziert: die Nordgiraffe, die Südgiraffe, die Netzgiraffe und die Massaigiraffe. Die in Kenia und Tansania beheimatete Massai-Giraffe hat markante, gezackte, blattförmige Flecken.
Giraffen leben in lockeren, offenen Herden ohne feste Gruppenzugehörigkeit – ein Sozialsystem, das als „Fission-Fusion“ bezeichnet wird. Männchen etablieren ihre Dominanz durch „Halskämpfe“ – ein Sparringsverhalten, bei dem sie ihre schweren Köpfe und Hälse gegeneinander schwingen. Obwohl diese Schläge sanft aussehen, können sie verheerend sein.
Die Giraffenpopulationen sind in den letzten 30 Jahren um etwa 40 % zurückgegangen, eine Krise, die Naturschützer als „stilles Aussterben“ bezeichnen. Von geschätzten 155.000 Tieren im Jahr 1985 ist die Zahl heute auf etwa 117.000 gesunken. Lebensraumverlust und Wilderei sind die Hauptbedrohungen.
13 destinations where massai-giraffe can be spotted